{"id":357,"date":"2020-05-26T19:13:48","date_gmt":"2020-05-26T19:13:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.made-by-doreen.de\/?p=357"},"modified":"2020-12-28T20:47:35","modified_gmt":"2020-12-28T20:47:35","slug":"leselotte-und-magical-night-reader-lesehilfen-die-mehr-koennen-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.made-by-doreen.de\/?p=357","title":{"rendered":"Leselotte und Magical Night Reader &#8211; Lesehilfen, die mehr k\u00f6nnen! Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Leselotte, The Book Seat &amp; Co.<\/p>\n<p>Als Lesekissen, Buchkissen oder Lesesack wird die Leselotte bezeichnet, eine clevere Erfindung zweier Schwestern, die f\u00fcrs bequemere Lesen in allen Leselagen sorgt. Diese Lesehilfe besteht aus einem sackartigen Kissen und einem stabilen, mit Stoff \u00fcberzogenen Umschlag, den es in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen gibt, und die mit Klebeband verbunden werden. Zwei Gummib\u00e4nder an den verst\u00e4rkten Buchdeckeln sorgen f\u00fcr den n\u00f6tigen Halt. Auf allen m\u00f6glichen Fl\u00e4chen wie Sofa, Tisch oder Bett nutzbar, steht sie f\u00fcr einen angenehmen Lesekomfort. Auch Buchhalter in Form eines Dreiecks oder einer Pyramide geh\u00f6ren zu den g\u00e4ngigsten Lesekissen. Es gibt aber auch welche in Herzform oder in Form eines Kissens mit einer kleinen Tasche, in das man sein Lesezeichen verstauen kann. Eine ungew\u00f6hnliche Lesehilfe stellt der Leseknochen aus Stoff dar. Die aus Australien stammende Buchst\u00fctze namens The Book Seat wurde von der Australierin Cindy Barber vor einigen Jahren erfunden. Ein Plastesteg mit Gummizug h\u00e4lt das Buch beim Lesen auf dem dreieckigen Kissen an seinem Platz.<\/p>\n<p>Buchablagen sind nicht nur aus Stoff gefertigt, sondern auch aus Holz, Metall, Plaste oder Glas. Manche sind klappbar oder verf\u00fcgen \u00fcber ein Leseb\u00e4ndchen. Eine beliebte Buchst\u00fctze in der K\u00fcche ist auch der Kochbuchhalter, der oft als Buchst\u00e4nder daherkommt. Bei Lesepausen ist auch eine aus Holz gefertigte dreieckige Buchablage ein echter Hingucker f\u00fcr Zuhause!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Leselampe in klein und gro\u00df<\/p>\n<p>Um ausreichend Licht bei dunkleren Lichtverh\u00e4ltnissen zu haben, verwenden manche Leser auch sogenannte Leselampen, die als Buchleuchte direkt an das Buch geklemmt werden. Diese meist batteriebetriebenen Buchlampen haben ein sehr flexibles Licht, dass man beim Lesen in die gew\u00fcnschte Richtung drehen kann. Leselichter oder Leseleuchten zum Hinstellen oder f\u00fcr unterwegs sind neben den Tischleuchten oder Stehleuchten ebenso beliebte Lesehilfen. Der Magical Night Reader von MegaForce ist eine besondere Form der Buchlampen. Die beleuchtete durchsichtige Scheibe, die in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen erh\u00e4ltlich ist, wird auf die Buchseite aufgelegt und sorgt beim Lesen f\u00fcr ausreichend Helligkeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Leselupe, Leseglas und Vergr\u00f6\u00dferungsglas<\/p>\n<p>Die klassische Leselupe ist eine Handlupe bzw. Glaslupe oder Stehlupen mit in Metall, Holz oder heutzutage Plaste gefasster Linse aus Glas oder Plaste, die es bereits seit dem Mittelalter gibt. Diese Erfindung stammt aus dem arabischen Raum und geht auf den Mathematiker und Astronom Abu Ali al-Hasan Ibn Al-Haitham bzw. Alhazen zur\u00fcck. Kleinere handliche Detaillupen oder Einschlaglupen sind vor allem im 19. Jahrhundert bei Wissenschaftlern in Gebrauch, die schnell in jede kleine Tasche verstaut werden k\u00f6nnen. Seit dem 20. Jahrhundert verf\u00fcgen Hand- wie auch Stehlupen \u00fcber eine integrierte Beleuchtung. Mittlerweile nicht nur \u00fcber eine Stromversorgung, sondern auch \u00fcber Batterien oder Akku erh\u00e4lt man gen\u00fcgend Licht um auch kleine Objekte bei schwindender Sehsch\u00e4rfe gut in Augenschein zu nehmen. Gro\u00dfe rechteckige Lupen zum um den Hals h\u00e4ngen nutzen Kreative um bei Handarbeiten beide H\u00e4nde frei zu haben. Und Lupenleuchten kann man sich an jede Sitzgelegenheit stellen, um gem\u00fctlich lesen und arbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Die Neuesten Leselupen sind elektrisch oder digital mit Kamera und Bildschirm sowie neuerdings auch mit Vorlesefunktion ausgestattet. Allerdings mitunter sehr teuer, doch wer ein Smartphone besitzt kann dieses mit einer speziellen App auch als Leselupe umfunktionieren. Je nach Art des Smartphones und der App kann die Helligkeit des Leselichtes eingestellt werden, \u00fcber spezielle Button wird der Text vergr\u00f6\u00dfert oder die Zoom- und Fotofunktion der Kamera und Filter, Kontrast sowie andere Optionen w\u00e4hlbar.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lesepult, Lesetisch oder Lesehalter<\/p>\n<p>Das wohl \u00e4lteste M\u00f6belst\u00fcck um B\u00fccher zu lesen ist das Lesepult mit angeschr\u00e4gter Lesefl\u00e4che und Steg f\u00fcr das Auflegen der B\u00fccher, das im Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert hinein Pluteus genannt wurde. Auf zahlreichen mittelalterlichen Buchmalereien zu sehen, diente eine derartiger Leseplatz in den Skriptorien der Kl\u00f6ster auch als Schreibpult. Dieser Einzelplatz, der sowohl zum Lesen als auch zum Aufbewahren der Schriften, B\u00fccher und Schreibutensilien genutzt wurde, bestand aus einer Bank und einer Art Pult. Eine besondere Form, der Atzmann, hatte sich im Mittelalter am Mittelrhein in den Kirchen verbreitet, der eine als Lesepult ausgearbeitete Figur vorwiegend aus Stein, aber auch aus Holz darstellt. Aufgrund der sich vergr\u00f6\u00dfernden Bibliotheksbest\u00e4nde wurden die Lesepulte im Sp\u00e4tmittelalter zu Bankreihen bzw. Leseb\u00e4nken in den Leses\u00e4len zusammengefasst, an denen die gew\u00fcnschten B\u00fccher vor Diebstahl oder Verlegung \u00fcber Ketten gesichert dem Leser zur Verf\u00fcgung gestellt wurden. Zunehmend fanden im weltlichen Bereich Lesem\u00f6bel wie Lesepulte oder Schreibpulte rege Verwendung, aus denen Stehpulte, Schreibkommoden, Sekret\u00e4re, Lesetische oder Schreibtische entstanden. In den ersten \u00f6ffentlichen Bibliotheken stellte man schlie\u00dflich Pultregale auf, die mehr B\u00fccher an den Lesepl\u00e4tzen erlaubten, und im 17. Jahrhundert brachte man direkt an den B\u00fccherregalen ausklappbare Lesepulte an. Obwohl in den Bibliotheken modernerer Zeiten eher Tische mit ebenen Fl\u00e4chen Verwendung fanden, sind Lesepulte nicht ganz verschwunden. Als Beistelltische oder Stehpulte finden sie weiterhin ihre Daseinsberechtigung f\u00fcr verschiedene Zwecke und sind unter anderem aus Metall oder seltener aus Plaste gefertigt.<\/p>\n<p>Kleinere mobile Lese- oder Schreibpulte bzw. Lesehalter verwendete man schon im Sp\u00e4tmittelalter, kamen aber erst im Barock in Mode. Hierbei handelt es sich vielmehr um einen h\u00f6lzernen, manchmal kistenartigen Aufsteller f\u00fcr den Tisch, der bis ins 20. Jahrhundert hinein vorwiegend aus Holz gefertigt war. Derartige Ausf\u00fchrungen sind ausklappbar, mit einem oder mehreren F\u00e4chern oder Schubladen versehen oder sind teilweise zum Abschlie\u00dfen. Und manche Lesehalter haben auch eine Metallklemme, die das Wegrutschen von schmalen B\u00fcchern verhindert. Meistens jedoch gibt ein Steg oder eine Rille gen\u00fcgend Halt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Fazit<\/p>\n<p>Egal, was der Leser bevorzugt, er kann aus einer Vielzahl an interessanten und n\u00fctzlichen Lesehilfen w\u00e4hlen. Wichtig ist allerdings, dass diese den Leseprozess unterst\u00fctzen und nicht st\u00f6ren sollen! Also findet eure Lesehilfen, die euch den besten Lesekomfort bieten!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leselotte, The Book Seat &amp; Co. Als Lesekissen, Buchkissen oder Lesesack wird die Leselotte bezeichnet, eine clevere Erfindung zweier Schwestern, die f\u00fcrs bequemere Lesen in allen Leselagen sorgt. Diese Lesehilfe besteht aus einem sackartigen Kissen und einem stabilen, mit Stoff \u00fcberzogenen Umschlag, den es in verschiedenen Gr\u00f6\u00dfen gibt, und die mit Klebeband verbunden werden. 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