{"id":521,"date":"2021-06-30T20:38:45","date_gmt":"2021-06-30T20:38:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.made-by-doreen.de\/?p=521"},"modified":"2021-06-30T20:39:36","modified_gmt":"2021-06-30T20:39:36","slug":"erstaunliche-leselisten-und-lesegewohnheiten-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.made-by-doreen.de\/?p=521","title":{"rendered":"Erstaunliche Leselisten und Lesegewohnheiten (Teil 1)"},"content":{"rendered":"\n<p>Im Blogbeitrag <strong>Die Blogger mit den B\u00fcchern<\/strong> habe ich vor einiger Zeit kurz das Thema Leselisten angerissen. Hier\u00fcber wollte ich aber noch ausf\u00fchrlicher schreiben und hatte daf\u00fcr in der freien Autorengruppe <strong>Die Schreiberlinge<\/strong> nach Mitstreitern gesucht, die mir zu Ihren m\u00f6glichen Leselisten etwas berichten wollten. Dazu aber mehr im n\u00e4chsten Teil.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Eine Einf\u00fchrung in die Welt der Leselisten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Leselisten begegnen uns nicht nur in Form von Listen f\u00fcr Buchbesprechungen aus der Schule oder der Bestsellerlisten von Verlagen und Zeitschriften, sondern auch als ganz pers\u00f6nliche Leseliste f\u00fcr sich bzw. aus dem eigenen oder fremden B\u00fccherschrank.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine ganz pers\u00f6nliche Leseliste kann sich aus Werken zusammensetzen, die nur aus einem oder mehreren Genres besteht. Manche Listen haben nur ein ganz spezielles Buchthema als Schwerpunkt, andere bestehen ausschlie\u00dflich aus Bestsellertiteln, rezensierten B\u00fcchern, Titeln nur zu einem Autor oder die neueste Belletristik. Es gibt aber auch andere Leselisten, deren Werke sich vorwiegend aus eBooks, Fanfictions oder Manuskripten zusammensetzten. Am H\u00e4ufigsten sind allerdings die Lese\u00fcbersichten zu Frauenromanen, Krimis, Fantasyb\u00fcchern, Sachb\u00fcchern und Ratgebern.<\/p>\n\n\n\n<p>So eine Leseliste ist als B\u00fccherstapel sichtbar oder kann ebenso nur im Kopf vorhanden sein. Visualisiert kann man sich gar nicht mehr davor dr\u00fccken, das eine oder andere Buch doch unter den Tisch fallen zu lassen, wenn man etwas lesen m\u00f6chte. Aufgeschrieben und oft h\u00fcbsch in Form gebracht ist sie entweder auf eine gewisse Menge, meist zwischen 10 und 20 Titeln, beschr\u00e4nkt, nummeriert, alphabetisch geordnet, nach Erscheinungsdatum sortiert oder wird einfach nur kontinuierlich in fortlaufender Reihenfolge weitergef\u00fchrt. Manche Leser f\u00fchren eine Sommerleseliste oder eine Herbstleseliste und andere eine Leseliste nur f\u00fcr den Urlaub. Auch ein Spontanleser kann mindestens \u00fcber ein Folgebuch f\u00fcr seine Lesegewohnheiten verf\u00fcgen. Dann ist es eben nur ein Werk, was auf der Leseagenda abzuarbeiten ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die verschiedenen Arten von Leselisten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt f\u00fcr die eigenen Leselisten mittlerweile auch ganz spezielle Fachw\u00f6rter. Diese sind bei der Unterscheidung der verschiedenen Arten der pers\u00f6nlichen B\u00fccherlisten sehr hilfreich.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Leser kennen ihn ganz genau: den <strong>SuB<\/strong>, den Stapel ungelesener B\u00fccher. Das ist meist ein Sto\u00df B\u00fccher, der schon an einem festen Platz, wie einem Tisch oder Regal, darauf wartet, in naher Zukunft oder binnen eines Monats gelesen zu werden. Ein <strong>SuB<\/strong> kann mitunter zwischen 100 bis \u00fcber 1000 Buchtiteln umfassen, die meist im heimischen B\u00fccherregal untergebracht sind. Das birgt allerdings die Gefahr, dass man irgendwann den \u00dcberblick und die Lust am Lesen der eigenen B\u00fccher verliert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der <strong>SaB<\/strong> dagegen verk\u00f6rpert einen Stapel angelesener B\u00fccher, ist also ein B\u00fccherhaufen, der oft auch ohne festen Platz irgendwann mal oder innerhalb eines Monats weitergelesen werden soll. Meist umfasst der <strong>SaB<\/strong> weniger Titel als der <strong>SuB<\/strong>. Besonders markant f\u00fcr die Leseliste zu <strong>SaB<\/strong> ist, dass der Parallelleser gern mal ein Sachbuch neben einem angefangenen Roman liest oder ein eBook nebst einem H\u00f6rbuch angefangen hat. Das liegt oft auch an den Lesegewohnheiten f\u00fcr daheim und unterwegs. Meist ist es die leichte Kost f\u00fcr eine Fahrt oder das schwer zu verstehende fremdsprachige Fachbuch f\u00fcr eine ruhige Zeit des Tages, welches in aller Ruhe und bei geringster Lautst\u00e4rke vorwiegend in den eigenen vier W\u00e4nden gelesen werden muss. Eine recht clevere Idee zur Reduzierung vom <strong>SaB<\/strong> ist der von manchen Bloggern oder Youtubern gestartete Lesemarathon bzw. die er\u00f6ffnete Lesechallenge. Das vorrangige Ziel hierbei ist, recht wenige B\u00fccher, die nebeneinander gelesen werden, mit in den n\u00e4chsten Monat zu nehmen. Das verlangt eine gro\u00dfe Portion disziplinierte Selbstbeherrschung innerhalb eines genau festgelegten Zeitraumes alles zu schaffen. Ich jedenfalls schaffe so etwas selten und habe deshalb alle Achtung vor solchen Lesern.<\/p>\n\n\n\n<p>Und der Fachterminus f\u00fcr <strong>LiB<\/strong> meint eine Liste interessanter B\u00fccher, die gelesene und ungelesene Buchtitel umfassen kann. Diese Leseliste hat oft keinen festen Platz, ist eventuell schriftlich festgehalten worden oder existiert eventuell nur im Kopf des Lesers. Es kommt h\u00e4ufig vor, dass beim <strong>LiB<\/strong> das n\u00e4chste ausgew\u00e4hlte Buch zugunsten von Interessensumschw\u00fcngen oder Stimmungswechseln verworfen wird, so dass ein anderer vielversprechenderer Titel vorgezogen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ich es genau betrachte, welche Leselisten unterschieden werden, m\u00fcsste es auch <strong>SgB<\/strong> f\u00fcr einen Stapel gelesener B\u00fccher geben. Das wird besonders deutlich, wenn ich an die zahlreichen Leseratten in den sozialen Medien denke, die Ihre gelesenen B\u00fccherlisten auf dem eigenen Blog ver\u00f6ffentlichen, bei Youtube vorstellen oder auf Instagram und Pinterest Fotos geschafften B\u00fccher posten. Sie haben die B\u00fccher Ihrer Leselisten meistens in einem bestimmten Zeitraum zu Ende gelesen. Dabei ist, meiner Ansicht nach, ein <strong>SgB<\/strong> oftmals zeitlich auf einen Monat begrenzt und wird danach aufgel\u00f6st. Manche Leser haben es sich aber zur Gewohnheit gemacht, sich eine Liste ihrer gelesenen B\u00fccher zu schreiben, um bestimmte Werke anderen Lesern zu empfehlen oder um sie im Laufe der eigenen Lesebiografie nicht zu vergessen. Diese werden unter anderem auch als Jahresleselisten gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Fazit: Mir ist ein wichtiges gemeinsame Merkmal f\u00fcr derartige Leselisten aufgefallen. Es muss und wird immer einige B\u00fccher geben, die man noch nicht gelesen hat, um eine Auswahl f\u00fcrs Lesen parat zu haben. Man sollte f\u00fcr sich zudem ein entsprechendes Gleichgewicht zwischen neuen dazugekommenen Werken und bereits vorhandenen B\u00fcchern festlegen, damit man nicht die Lust an seiner pers\u00f6nlichen Leseliste verliert. Mehr zu diesem Thema erwartet euch im 2. Teil zu diesem Blogbeitrag, der einen einzigartigen Einblick in die ganz besonderen Leselisten einer N\u00fcrnberger Autorengruppe gew\u00e4hrt. Lest also unbedingt weiter!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Blogbeitrag Die Blogger mit den B\u00fcchern habe ich vor einiger Zeit kurz das Thema Leselisten angerissen. Hier\u00fcber wollte ich aber noch ausf\u00fchrlicher schreiben und hatte daf\u00fcr in der freien Autorengruppe Die Schreiberlinge nach Mitstreitern gesucht, die mir zu Ihren m\u00f6glichen Leselisten etwas berichten wollten. Dazu aber mehr im n\u00e4chsten Teil. 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